Bönebütteler Jugend freut sich über die neue Skateranlage am Sportlerheim.

 

Skater Funbox

„Nein runterfahren dürft ihr nicht“, meinten die Jugendlichen zur nassen Rampe auf der Funbox. Da blieb Thielo Banck (Mitte links) und Andreas Wenrgzik (Mitte rechts) nur einmal auf dem Board stehend vom „Silversurfer“ zu träumen und sich mit Bürgermeister Udo Runow (Mitte) und den Skatern Felix Hartung, Mauro und Philo Nickel, Hendrik Johnsen und Julius Hartung (von links) über die neue Anlage zu freuen.

Bönebüttel / 02.11.2013. Rauf auf die Transition, hinterer Fuß auf dem Tail, auf das Coping zu und in den Smithgrind hinein. So könnte es jetzt auch auf der Bönebütteler Skaterbahn zu hören sein, die im Oktober fertig wurde. Eine Bank mit Kicker, eine Funbox mit allem Drum und Dran und eine Hochrampe haben inzwischen den Tüvsegen erhalten. Jetzt steht dem verdienten Spaß der Jugendlichen nichts mehr im Weg, meinte Bürgermeister Udo Runow in einer kleinen Einweihungsrunde an der Skateranlage.
Verdient hat sich die Bönebütteler Skaterjugend ihren kleinen Skaterpark allemal, meinten auch Metallbauer Thilo Banck von Iron Banck und Tischler Andreas Wengrzik von der Tischlerei Voigtländer, die in dem Gemeinschaftsprojekt die Geräte gebaut haben. Dabei haben auch die Jugendlichen fleißig geholfen und ihren Beitrag geleistet, lobten Banck und Wengrzik.

Rund 170 Arbeitsstunden haben die beiden Handwerksbetriebe zusammen für den Bau gesponsert. Nur das Material musste die Gemeinde zahlen. „Uns war das Projekt wichtig, weil es nicht nur ein zwangloses Angebot für Kinder und Jugendliche neben Sportverein oder dem Jugendtreff schafft, sondern weil wir etwas gegen Langeweile und Abhängen an der nächsten Ecke tun wollten“, meinten die beiden Handwerker. Das Geld für die Geräte haben die Jugendlichen gesammelt.

Mit einigen höheren Einzelspenden wie vom Unternehmerverein, einigen Einzelunternehmern sowie von Bürgern und Eltern kamen so weit über 9.000 Euro zusammen, dankten Bürgermeister Runow und die Jugendlichen noch einmal den Spendern. Die rund 20.000 Euro für die Platzbefestigung hat die Gemeinde gezahlt.
„Jetzt fehlt nur noch eine große Halfpipe“, scherzten die Jugendlichen etwas traurig, da sie zur Einweihung keine Figuren auf dem Board zeigen konnten, da es zu stark regnete. „Zu gefährlich“, meinten Mauro und Philo Nickel aus der Skatergruppe.
Wir vom UIB freuen uns über diese aktive Jugendarbeit in der Gemeinde und haben das Projekt daher mit 500 Euro unterstützt.